Dominique Strauss-Kahn, früher der Herr der IWF-Milliarden und aussichtsreichster Kontrahent von Nicolas Sarkozy. (Foto: Flickr/bixintx)

Dominique Strauss-Kahn, früher der Herr der IWF-Milliarden und aussichtsreichster Kontrahent von Nicolas Sarkozy. (Foto: Flickr/bixintx)

Warum verschwand sein Blackberry?

Dominique Strauss-Kahn: War es ein Komplott gegen den IWF-Chef?

Die mächtigste Institution der Welt wurde von einem Sexbesessenen geleitet. Der beschuldigt nun den französischen Präsidenten, ihm eine Falle gestellt zu haben. Neueste Enthüllungen zeigen: Für den eigentlichen Sex waren DSK nur sechs Minuten gegönnt. Dafür ist sein Blackberry spurlos verschwunden – mit jeder Menge sensibler Informationen drauf.

Crash-Diät mit weitreichenden Folgen

Europäische Banken in der Kreditklemme

Europas Banken fehlen 241 Milliarden Dollar für Kredite, die im Jahr 2011 fällig werden. Es ist das erste Mal seit fünf Jahren, dass die Banken kollektiv nicht in der Lage waren, ihre auslaufenden Kredite zu refinanzieren.

Neben Schnaps und Zigaretten funktionieren in schlechten Zeiten nur Gold und Silber. (Foto: digitalmoneyworld)

Neben Schnaps und Zigaretten funktionieren in schlechten Zeiten nur Gold und Silber. (Foto: digitalmoneyworld)

Liquiditätsprobleme bei Aktien führen zu Gold-Verkäufen

Gold-Experte erwartet Wiedereinführung des Goldstandards

Der Geschäftsführer des Edelmetallhändlers pro aurum, Robert Hartmann, sieht eine Wiedereinführung des Goldstandards als einen möglichen Weg aus der Krise. An ein Goldkartell glaubt er nicht – dafür aber an ein Versteckspiel bei den deutschen Goldreserven.

Größter Streik seit 85 Jahren erwartet

Großbritannien: Cameron will seine Mitarbeiter als Streikbrecher einsetzen

Großbritannien steht vor einem Jahrhundert-Streik. Die Mitarbeiter des Öffentlichen Dienstes wollen einen Tag lang ihre Arbeit niederlegen, um gegen die geplante Rentenreform zu protestieren. David Cameron will seine eigenen Mitarbeiter als Streikbrecher für die Grenzkontrollen einsetzen.

Umstrittene neue Verschärfung

Rumänien wirft Österreichs Banken „Foulspiel“ vor

Die österreichische Finanzaufsicht will künftige Kredite in Osteuropa mit heimischen Geschäften verpflichtend absichern lassen. Rumänien protestiert und wirft Österreich vor, sich jahrelang die Profite geholt zu haben und das Land nun im Stich zu lassen.

Christine Lagarde soll mit dem IWF Italien retten. Das Geld kommt jedoch von der EZB. (Foto: Flickr/IMF Stephen Jaffe)

Christine Lagarde soll mit dem IWF Italien retten. Das Geld kommt jedoch von der EZB. (Foto: Flickr/IMF Stephen Jaffe)

Kreditvergabe über die EZB denkbar

IWF soll Italien mit 600 Milliarden Euro retten

Italien soll mit Hilfe des Internationalen Währungsfonds ein Hilfspaket von bis zu 600 Milliarden Euro erhalten, um die Pleite Italiens zu verhindern und der neuen Regierung mehr Handlungsspielraum für Reformen zu schaffen.

Soziale Spannungen steigen

China fürchtet gewaltsame Unruhen in Geisterstädten

Weil China mit einem beispiellosen Bau-Boom die Wirtschaft aufheizte, mussten viele Chinesen aus ihren alten Wohnungen raus. Nun können sie sich keine neuen leisten. Soziologen befürchten gewaltsame Unruhen in den Geisterstädten. 64 Millionen leerstehende Wohnungen könnten zur gespenstischen Kulisse werden.

Panik-Modus: Sarkozy erhöht den Druck

Merkel knickt offenbar ein: EZB soll Euro retten

Unter den europäischen Staaten breitet sich Panik aus. Offenbar ist es Nicolas Sarkozy nun gelungen, Angela Merkel doch vom Anwerfen der Notenpresse bei der EZB zu überzeugen.

Deutschland müsste mit neuer Währung aufwerten

Bankenaufsichten bereiten sich weltweit auf Euro-Crash vor

Finanzmarkt-Regulatoren treffen konkrete Vorbereitungen für den Fall des Auseinanderbrechens des Euro. In Asien hat die Finanzmarktaufsicht die Überwachung verschärft. Die Investmentbank Merrill Lynch beschäftigt sich sogar schon mit der Frage, welche Währungen in diesem Fall auf- oder abgewertet werden.

Prof. Hans-Jürgen Krysmanski: Die repräsentative Demokratie ist nur eine der möglichen Herrschaftsformen des Kapitals. (Foto: DMN/Peter Csaba)

Prof. Hans-Jürgen Krysmanski: Die repräsentative Demokratie ist nur eine der möglichen Herrschaftsformen des Kapitals. (Foto: DMN/Peter Csaba)

Krise von Politik und Wirtschaft: „Eine Revolution ist ohne Alternative“

Drei Extreme bringen die Weltwirtschaft an den Rand des Abgrunds: Die Ungleichheit der Einkommen, der Einfluss der Geldmacht auf alle Formen der Politik und der Einfluss des Bankensystems auf alle für die Weltbevölkerung wichtigen, wirtschaftlichen Entscheidungen. Der Soziologe Hans-Jürgen Krysmanski erklärt im Interview mit den Deutschen Mittelstands Nachrichten, warum die Konstellation nur durch eine – hoffentlich friedliche - Revolution beendet werden kann.

Kein Ende der Proteste

Griechenland: Streikwelle hält unvermindert an

Im öffentlichen Transportwesen soll auch in der kommenden Woche wieder gestreikt werden. Den Anfang macht eine konzertierte Aktion am Wochenende.

Für die Iren gibt es weiter karge Kost. Trotz saftiger Zinsen an den EFSF lassen sich die Iren das Butterbrot und das dunkle Bier nicht vergällen. (Foto: Wikipedia)

Für die Iren gibt es weiter karge Kost. Trotz saftiger Zinsen an den EFSF lassen sich die Iren das Butterbrot und das dunkle Bier nicht vergällen. (Foto: Wikipedia)

Kreditkosten machen Aufschwung unmöglich

Irland: Enorme Zinsen an den EFSF erschweren Sanierung

Die Iren kämpfen gegen den Rückfall in die Krise. Nun stellt sich heraus: Der europäische Rettungsschirm EFSF verlangt enorme Zinsen für die Notkredite. Dadurch treibt die EU Irland tiefer in die Schuldenfalle – anstatt dem Land effizient zu helfen.

Die deutsche Stromversorgung ist gefährdet. (Foto: Flickr/Franca Francesca)

Die deutsche Stromversorgung ist gefährdet. (Foto: Flickr/Franca Francesca)

Windkraftwerke müssen bereits gedrosselt werden

Stromausfälle drohen: Deutsches Netz am Rande der Belastbarkeit

Der Ausbau des deutschen Stromnetzes wird von erheblichen Verzögerungen beeinträchtigt. Im Winter ist wieder mit Stromausfällen zu rechnen. Der aktuelle Monitoring-Bericht der Bundesnetzagentur zeigt, dass die Energiewende für die deutsche Stromversorgung zum Problem werden könnte.

Erwartung der Verstaatlichung des Bankensektors

Fondsverwalter: „Europas Banken sind eine absolute Desaster-Zone“

Die Kapitalflucht aus den europäischen Banken scheint unumkehrbar. Institutionelle Investoren erwarten eine Austrocknung des europäischen Bankensektors.

Ja ist denn schon Weihnachten? Commerzbank Chef Martin Blessing. (Foto: Marc Darchinger, Commerzbank AG)

Ja ist denn schon Weihnachten? Commerzbank Chef Martin Blessing. (Foto: Marc Darchinger, Commerzbank AG)

13 Milliarden Euro belasten Eurohypo

Milliarden-Schrott: Commerzbank plant Bad Bank

Die Commerzbank plant angeblich die Auslagerung von faulen Staatsanleihen im Wert von 13 Milliarden Euro in einer Bad Bank. Dies wäre eine elegante Methode, die Schrottpapiere an den Steuerzahler weiterzureichen, ohne offiziell um Hilfe bitten zu müssen.

Ansteckung immer wahrscheinlicher

Österreichs Banken: Die großen Gefahren lauern auf dem Balkan

Die europäischen Banken ergreifen die Flucht aus Osteuropa. Für die ohnehin schon wankenden österreichischen Banken droht jedoch eine noch viel größere Gefahr: Sie sind risikoreich auf dem Balkan engagiert. Dort scheint sich die Krise nun ebenfalls auszubreiten.

Regierung muss Schadensbegrenzung vornehmen

China: Mittelstand von der Krise erfasst

Die straffen finanzpolitischen Maßnahmen der Regierung der vergangenen Monate hat viele chinesische, mittelständische Unternehmen an den Rand des Bankrotts getrieben. Eine Senkung der Kreditrücklagen in lokalen Banken und Hilfe beim Schuldenerlass sollen den Unternehmen jetzt helfen.

Die inneren Werte dürften dieses Jahr zu Weihnachten an Bedeutung gewinnen. (Foto: Flickr/sbamueller)

Die inneren Werte dürften dieses Jahr zu Weihnachten an Bedeutung gewinnen. (Foto: Flickr/sbamueller)

Unsichere Zukunft dämpft Kauflaune

Weihnachtsgeschäft: Düstere Prognosen für den Einzelhandel

Der Einzelhandel befürchtet europaweit ein schlechtes Weihnachtsgeschäft. Das Volumen wird auf das Niveau sinken, das er 1999 hatte – als der Euro als Buchgeld eingeführt worden war.

„Scheitert der EFSF, scheitert der Euro“

EU-Offizielle: EFSF wird sein Ziel nicht erreichen

Der erweiterte Rettungsschirm EFSF wird nach Beurteilung von EU-Offiziellen nicht die erhoffte Feuerkraft erreichen – sie erwarten einen Hebel, der das Kapital maximal verdoppelt. Die Roadshows in Brasilien und China müssen verheerend abgelaufen sein.

Die Gold-Lager der Bank von England: Von hier will Chefe Hugo Chavez Venzuelas Goldreserven zurückholen. (Foto: BOE)

Die Gold-Lager der Bank von England: Von hier will Chefe Hugo Chavez Venzuelas Goldreserven zurückholen. (Foto: BOE)

Unklarheit über Verbleib der Barren

Chavez: Erste Schiffsladung Gold in Venezuela erwartet

Heute soll die erste repatriierte Ladung Gold nach Venezuela zurückkehren. Was mit dem Gold geschieht, ist unklar.

Vordenker Europas: José Manuel González-Páramo, erste Reihe ganz rechts, mit dem Direktorium der EZB - aus dem mittlerweile der Chef (Trichet, erste Reihe Mitte) und der Vertreter Berlusconis (Bini Smaghi, zweite Reihe ganz links) sowie der deutsche Dissident (Jürgen Stark, zweite Reihe Mitte), ausgeschieden sind. (Foto: ECB)

Vordenker Europas: José Manuel González-Páramo, erste Reihe ganz rechts, mit dem Direktorium der EZB - aus dem mittlerweile der Chef (Trichet, erste Reihe Mitte) und der Vertreter Berlusconis (Bini Smaghi, zweite Reihe ganz links) sowie der deutsche Dissident (Jürgen Stark, zweite Reihe Mitte), ausgeschieden sind. (Foto: ECB)

Nationale Demokratien nicht schnell genug für Märkte

EZB: Euro-Staaten müssen Souveränität an die EU abtreten

Die Europäische Zentralbank sieht die einzige Lösung der Euro-Krise in einem „signifikanten Transfer von Souveränität auf die Ebene der Europäischen Währungsunion“. Dazu seien in den vergangenen Monaten bereits unbemerkt „große Schritte“ gemacht worden. EZB-Direktoriumsmitglied José Manuel González-Páramo gab in Oxford einen Einblick in die Visionen der EZB.

Brasilien: Anzahl europäischer Einwanderer steigt

Angesichts der aussichtslosen Lage des Arbeitsmarktes in den von der Krise gebeutelten EU-Staaten, kehren viele Europäer der EU den Rücken. Der Traum: Ein Neuanfang in Brasilien. Dank Brasiliens blühender Wirtschaft stehen die Chancen gut.

Fiskalunion ist einzige Lösung

Credit Suisse: Wir erleben die letzten Tage des Euro

Die Credit Suisse geht davon aus, dass nur eine Änderung der Verträge hin zu der Euro-Zone als Fiskalunion und ein anschließendes Eingreifen der EZB die Währungsunion retten kann. Und es sind Nicholas Sarkozy und Angela Merkel, die gerade über das Schicksal des Euros entscheiden.

Wer hätte gedacht, dass ER noch mal die Welt erobern würde. (Foto: Flickr/rahims)

Wer hätte gedacht, dass ER noch mal die Welt erobern würde. (Foto: Flickr/rahims)

Auch Städte wie Shanghai können Anleihen begeben

China: Yuan soll eine Weltwährung werden

China nützt die Schwächen der USA und Europas und will den Yuan zur Weltwährung aufbauen. Ausländer sollen Staatsanleihen kaufen, damit mehr Kapital ins Land fließt.

Schlechte Karten für Verkäufer

Italien: Zinsen für kurzfristige Staatsanleihen erreichen Rekordhoch

Neben den Zinsen für italienische Staatsanleihen, mussten auch heute wieder Frankreich, Spanien und Belgien höhere Zinssätze zahlen. Durch das Downgrade Ungarns stiegen aber auch die Finanzierungskosten für Ungarn und Österreich.

Banken gehen mit Härte vor

Spanien: Keine Gnade bei Hypotheken-Schulden

Spanier, die ihre Hypotheken auf ihr Haus nicht mehr abbezahlen können, werden mit erheblicher Härte bei Zwangsräumungen auf die Straße gesetzt. 300 Familien müssen täglich ihr Haus verlassen. Ihnen wird geraten: „Gehen Sie ins Tierheim!“

Ansteckung offenbar erfolgt

Zinsen für langfristige deutsche Staatsanleihen steigen

Um sieben Basispunkte stiegen heute die Zinsen für deutsche Staatsanleihen mit einer Laufzeit von 10 Jahren, während die Zinssätze für Italien, Frankreich und Spanien sanken.

Viele Italiener trauen trotz ausgeprägtem Patriotismus weder den Banken des Landes noch dem Staat. (Foto: Flickr/davekellam)

Viele Italiener trauen trotz ausgeprägtem Patriotismus weder den Banken des Landes noch dem Staat. (Foto: Flickr/davekellam)

Hoffnung, dass wenigstens die Alten bleiben

Wie zuvor die Griechen: Italiener schicken ihr Geld ins Ausland

In Italien steigt die Nervosität: Italienische Privatpersonen und Unternehmen trauen weder den eigenen Banken noch dem Staat. Eine bei den patriotischen Italienern bisher nicht gekannte Kapitalflucht ins Ausland ist die Folge.

Papiere erreichen Junk-Status

Fitch stuft Portugal herab

Die Ratingagentur Fitch rät davon ab, in Portugal zu investieren. Mit diesem erneuten Downgrade verfügt das Land über eine äußerst mangelhafte bis keine Kreditwürdigkeit mehr.

Generalstreik legt viele Betriebe lahm

Portugal: Widerstand gegen Sparmaßnahmen

Die Portugiesen steigen auf die Barrikaden. Sie wollen keine höhere Mehrwert- und Einkommenssteuer, auch die Streichung des Urlaubs- und Weihnachtsgelds wollen sie nicht kampflos hinnehmen. Heute wird gestreikt – das erst zweite Mal in den vergangenen 22 Jahren.

Auf zwei Retter hoffen die Banken: EZB-Chef Mario Draghi und die kleinen Sparer sollen es richten. (Foto: European Parliament)

Auf zwei Retter hoffen die Banken: EZB-Chef Mario Draghi und die kleinen Sparer sollen es richten. (Foto: European Parliament)

Sparer sollen italienische Papiere kaufen

Kapitalflucht: Banken suchen Hilfe bei der EZB und den Sparern

Italienische, spanische und portugiesische Banken verlieren Kapital im zweistelligen Prozentbereich. Nicht nur die institutionellen Anleger fliehen, sondern auch die kleinen Leute lösen ihre Konten auf. Nun bieten die Banken ihren Kunden auf einmal 4% Zinsen.

Gambling aus Verzweiflung

Cash-Bedarf: Pensionsfonds investieren in Risiko-Papiere

Weil europäische Staatsanleihen als Investments wegfallen und zugleich eine große Zahl von Arbeitnehmern demnächst in Rente gehen, hoffen viele US-Pensionsfonds auf hohe Erträge bei riskanten Wetten. Experten sagen: Das ist ein sehr gefährliches Spiel.

In der Ruhe liegt die Kraft: Landschaft im Norden Schwedens. (Foto: Flickr/dcarlbom)

In der Ruhe liegt die Kraft: Landschaft im Norden Schwedens. (Foto: Flickr/dcarlbom)

Idee für die starken Länder des Nordens

Schweden: Geld für die Konjunktur, nicht für die Banken

Der schwedische Finanzminister schlägt vor, dass die wirtschaftlich starken Länder wie Deutschland und Schweden bereit sind, die europäische Wirtschaft mit Anreizen zu stimulieren. Dies wäre sinnvoller als weitere Banken-Bailouts.

Staatsschulden reduziert, Wachstum gefördert

Umbau von Raubtier-Banken: Wie es die Schweden geschafft haben

Schweden hat im Vergleich zu anderen Ländern in der EU seit Jahren eine sehr starke Regulierung des Finanzmarktes. Eine Verringerung der Staatsschulden und eine bessere Kapitalisierung der Banken sind die Folge.

EU-Kommissar Michel Barnier will das Oligipol der Big Four Wirtschaftsprüfer brechen, um die Kontrolle im Finanzsektor sicherer zu machen. (Foto: European Commission)

EU-Kommissar Michel Barnier will das Oligipol der Big Four Wirtschaftsprüfer brechen, um die Kontrolle im Finanzsektor sicherer zu machen. (Foto: European Commission)

Immer wieder Versagen bei Banken-Prüfungen

Hypo Real Estate: Druck auf PricewaterhouseCoopers wächst

Nicht alle freuen sich über den „Fund“ von 55,5 Milliarden Euro bei der HRE. Die Wirtschaftsprüferkammer hat eine Untersuchung gegen PwC, den Wirtschaftsprüfer der FMS Wertmanagement, eingeleitet. Innerhalb der Zunft wächst der Unmut über das wiederholte Versagen eines Big Four Unternehmens. Die EU-Kommission will deren Oligopol aufbrechen.

Er will Europa regieren, obwohl ihn keiner gewählt hat: Währungskommissar Olli Rehn. (Foto: European Parliament)

Er will Europa regieren, obwohl ihn keiner gewählt hat: Währungskommissar Olli Rehn. (Foto: European Parliament)

Stärkere Finanzkontrolle

EU Kommission will Mitwirkungsrechte an nationalen Budgets

Olli Rehn und seine EU-Kollegen möchten die Euro-Krise nutzen, um die Befugnisse der EU-Kommission auch ohne Änderungen bei den EU-Verträgen deutlich zu erweitern. Die EU soll Sparkommissare in ein Land schicken können, auch wenn dieses gar nicht will. Außerdem will die EU bei der Budget-Planung der Staaten mitreden.

Er zeigt den Mächtigen der Welt, wo's lang geht, im eigenen Haus läuft es nicht so gut: José Manuel Barroso, hier mit Hessens Volker Bouffier am Dienstag. (Foto: European Commission)

Er zeigt den Mächtigen der Welt, wo's lang geht, im eigenen Haus läuft es nicht so gut: José Manuel Barroso, hier mit Hessens Volker Bouffier am Dienstag. (Foto: European Commission)

Widerstand gegen Lohnkürzungen

Chaos bei Barroso: EU Beamte kündigen Streik an

Die EU-Kommission sieht sich als Garant der Ordnung in Europa. Im eigenen Haus geht es aber drunter und drüber: Nun wollen die Beamten streiken. Der Grund sind schlechte Arbeitsbedingungen.

Grafik 1: Die Ankäufe von Schrottpapieren durch die EZB. (Quelle: Bloomberg)

Grafik 1: Die Ankäufe von Schrottpapieren durch die EZB. (Quelle: Bloomberg)

Faule Papiere sollen an den EFSF weitergereicht werden

EZB: Für 254 Milliarden Euro Schrott gekauft – und nichts erreicht

Der Ruf nach Eurobonds hat einen handfesten Grund: Die EZB hat seit August gigantische Mengen an Schrottpapieren gekauft. Den verheerenden Anstieg der Zinsen für Papiere aus Italien und Spanien hat sie nicht einmal in Ansätzen gestoppt. Die EU will Deutschland in die Schuldenunion zwingen.

David Cameron zeigt in der Krise, wo es lang geht. Es ist leider die falsche Richtung. (Foto: Flickr/The Prime Minister's Office)

David Cameron zeigt in der Krise, wo es lang geht. Es ist leider die falsche Richtung. (Foto: Flickr/The Prime Minister's Office)

Verzweifelter Versuch der Konjunktur-Belebung

Immobilien-Geschenke: Cameron lockt Briten in die Schuldenfalle

Diese Maßnahme ist der Ausdruck purer Verzweiflung: Der britische Premier David Cameron will den Wohnungsbau in Großbritannien mit einem Turbo ausstatten. Mit nur 5% Eigenkapital sollen die Briten stolze Eigentümer von Wohnraum werden. Dagegen war die Schuldenfalle der US-Subprime Kredite ein seriöses Investitionsprogramm.

Ratlosigkeit wegen der Euro-Krise

Euro-Flucht: Slowenien will Staatsanleihen in anderen Währungen ausgeben

Wegen der steigenden Zinsen für slowenische Staatsanleihen in den vergangenen Tagen, überlegt das Land ihre nächsten Emissionen notfalls auf anderen Schuldenmärkten und nicht mehr auf dem europäischen auszugeben.

Viele griechische Wälder sind gefährdet, weil die Griechen Brennholz brauchen. Erheblicher ökologischer Schaden droht. (Foto: Flickr/lentina_x)

Viele griechische Wälder sind gefährdet, weil die Griechen Brennholz brauchen. Erheblicher ökologischer Schaden droht. (Foto: Flickr/lentina_x)

Hohe Heizölkosten treiben zur Selbsthilfe

Griechischer Winter: Illegale Holzfäller auf der Jagd nach Brennholz

Die Griechen strömen in die Wälder des Landes und fällen Bäume, wo immer es geht: Unbezahlbare Heizölkosten treiben sie zu diesen illegalen Aktionen. Hält dieser Trend zum Massen-Holzeinschlag an, so könnte Griechenland 30 Prozent seiner Waldflächen verlieren.

Maria Dolores de Cospedal Garcia hofft auf EU-Hilfe für Spanien; (Foto: Flickr/ PP Madrid)

Maria Dolores de Cospedal Garcia hofft auf EU-Hilfe für Spanien; (Foto: Flickr/ PP Madrid)

Spanien ersucht Hilfe

Spaniens neue Regierung sondiert bei EU wegen Bailout

Spanien: Die stellvertretende Parteivorsitzende der PP Partei sagt: „Spanien kann sich nicht länger mit 7 Prozent finanzieren.“ Daher verhandelt die neue, spanische Regierung bereits mit Brüssel.

Massiver Vertrauensverlust

Analysten: Frankreich hat Triple A bereits verloren

Es braucht keine Ratingagenturen mehr: Frankreichs Probleme sind mit freiem Auge erkennbar. An den Finanzmärkten handelt Frankreich nicht mehr mit einem Top-Rating. Auch Spanien steht weiter unter enormen Druck.

Der republikanische Senator Newt Gingrich bezeichnete das Super-Committe in einer Talkshow als "dumme Idee". (Foto: Fox)

Der republikanische Senator Newt Gingrich bezeichnete das Super-Committe in einer Talkshow als "dumme Idee". (Foto: Fox)

Auch Amerika droht ein verlorenes Jahrzehnt

Ökonom: USA werden der nächste Krisenherd nach Europa

Das Scheitern des „Super-Komitees“ bei der Bekämpfung des US-Haushaltslochs wird die USA langfristig in gewaltige Probleme stürzen, sagt der ehemalige Chefvolkswirt des IWF. Die Gründe für das US-Desaster: Die Kombination von exzessiver Kriegsführung und Steuersenkungen.

Steuersündern wird der Strom nicht abgedreht

Griechenland: Arbeiter in Stromwerken verweigern Regierung Gehorsam

Die Arbeiter der griechischen Stromwerke weigern sich, den säumigen Steuerzahlern den Strom abzudrehen, wie das vom Finanzministerium angeordnet worden war. Mittelständische Unternehmen protestieren ebenfalls und sehen sich massiv in ihrer Existenz bedroht.

Goldman Sachs-Chef Lloyd C. Blankfein: Seine Firma mischt immer stärker in der europäischen Politik mit. (Foto: Flickr/Fortune)

Goldman Sachs-Chef Lloyd C. Blankfein: Seine Firma mischt immer stärker in der europäischen Politik mit. (Foto: Flickr/Fortune)

Bedingung: Hartes Sparen und kein Wachstum

Goldman Sachs rät Angela Merkel zum Gelddrucken

Goldman erwartet keine Inflation, wenn die EZB unbegrenzt Geld druckt. Die Begründung der Investmentbank: Das Geld komme ja niemals bei der realen Wirtschaft an, sondern geht direkt an die Banken, die seit Jahren mit Schrottpapieren spekulieren. Solange der eiserne Sparkurs eingehalten werde und die Wirtschaft nicht wachse, bestünden keine Einwände von Goldman.

David Cameron trifft heute Angela Merkel. Die Banken üben schon mal für den Krieg, EU-Vordenker Herman van Rompuy widmet sich den Schlachtplänen oder checkt seine Emails. Cameron war zum Frühstück mit den EU-Granden in Brüssel erschienen. (Foto: Flickr/Kancelaria Premiera)

David Cameron trifft heute Angela Merkel. Die Banken üben schon mal für den Krieg, EU-Vordenker Herman van Rompuy widmet sich den Schlachtplänen oder checkt seine Emails. Cameron war zum Frühstück mit den EU-Granden in Brüssel erschienen. (Foto: Flickr/Kancelaria Premiera)

Am Wochenende Real-Time-Tests

„War Games“: Britische Banken simulieren Zerfall der Euro-Zone

Die europäischen Banken bereiten sich auf den worst case vor: Sie spielen Szenarios durch, wie sie beim Austritt eines Landes aus dem Euro reagieren würden. Bereits real abgeschnitten: Griechische Banken bekommen keine Kredite mehr. Auch die spanischen Institute sind praktisch abgeschnitten.

Schon im Mittelalter begeisterten die Alchemisten die Mächtigen - bis das Labor mit lautem Knall in die Luft flog. (Foto: Wikipedia)

Schon im Mittelalter begeisterten die Alchemisten die Mächtigen - bis das Labor mit lautem Knall in die Luft flog. (Foto: Wikipedia)

Auch die Commerzbank macht mit

Die Alchemisten kommen: Banken tricksen wieder bei Risikopapieren

Die europäischen Banken haben eine Lösung für ihre Eigenkapital-Probleme gefunden. Sie gewichten ihre Schrottpapiere um und sagen: Es gibt gar kein Risiko - und drehen weiter am großen Hebel, bis der Bailout durch den Steuerzahler kommt.

Bei Eugène Delacroix führt die Freiheit das französische Volk, in der aktuellen Krise prescht der Direktor der Finanzmarktaufsicht vor. (Foto: Muenster.org)

Bei Eugène Delacroix führt die Freiheit das französische Volk, in der aktuellen Krise prescht der Direktor der Finanzmarktaufsicht vor. (Foto: Muenster.org)

Verlust des Triple A für Frankreich wie „Stalingrad“

Jouyet: „Bürger werden gegen Diktatur der Finanzmärke revoltieren“

Der Leiter des Französischen Finanzmarktaufsicht AMF, Pierre Jouyet, erwartet eine Revolution der Bürger gegen die Finanzmärkte. Der Verlust des Triple A für Frankreich wäre das finanzpolitische „Stalingrad“ für den Euro.

Das einstige Friedensprojekt Euro ist nur noch eine Ruine. (Foto: Flickr/Gnuckx)

Das einstige Friedensprojekt Euro ist nur noch eine Ruine. (Foto: Flickr/Gnuckx)

Europa wird für Euro-Rettung lange zahlen

Athen: Das Schauspiel von der Selbstdemontage der Demokratie

Im griechischen Parlament ist es zu offenen Hass-Tiraden gekommen. Die Niederschlagung eines Referendums durch die EU bringt den Virus der antidemokratischen Ressentiments nach Europa. Der Schaden ist auch mit selbstgedruckten Milliarden nicht wieder gutzumachen.

USA: Dramatischer Anstieg der ausgegebenen Lebensmittelmarken im August 2011 (Grafik: via zerohedge)

USA: Dramatischer Anstieg der ausgegebenen Lebensmittelmarken im August 2011 (Grafik: via zerohedge)

USA: Ausgabe von Lebensmittelmarken auf Rekordhoch

Armut ist in den USA zu einem Massenphänomen geworden: 48 Millionen Amerikaner können ohne Lebensmittelmarken nicht überleben.

Die Wahrheit über Europa: Gigantische Staatsschulden müssen in den kommenden drei Jahren refinanziert werden. (Grafik: Morgan Stanley's Huw Van Steenis, via zerohedge.com)

Die Wahrheit über Europa: Gigantische Staatsschulden müssen in den kommenden drei Jahren refinanziert werden. (Grafik: Morgan Stanley's Huw Van Steenis, via zerohedge.com)

Die ganze Dimension: Mission impossible

EU-Gipfel: „Europa steht vor einem verlorenen Jahrzehnt“

Die EU-Finanzminister verkünden, dass sie 108 Milliarden Euro von den Banken wollen. Das ist allerdings viel zu wenig. Denn das wahre Problem ist der Kreislauf von Staatsschulden und Banken-Finanzierung: Europa muss in den kommenden drei Jahren 1,7 Billionen Euro auftreiben. Diese Aufgabe gilt als unlösbar.

Tausende Menschen demonstrierten am Samstag im Gefolge der Occupy Wall Street Bewegung: Der Gesellschaftsvertrag zwischen Staat und Bürgern muss neu verhandelt werden. (Foto: Flickr/PaulS)

Tausende Menschen demonstrierten am Samstag im Gefolge der Occupy Wall Street Bewegung: Der Gesellschaftsvertrag zwischen Staat und Bürgern muss neu verhandelt werden. (Foto: Flickr/PaulS)

Zehn Jahre Rezession drohen

Finanzkrise: „Der Staat hat den Gesellschaftsvertrag gebrochen“

Die westlichen Demokratien beruhen auf einem einfachen Vertrag. Staat und Bürger haben vereinbart: Die Bürger zahlen Steuern, der Staat verwendet das Geld für Sozialsysteme und Renten. Diese Vereinbarung wurde vom Staat gebrochen, weil er mit dem Geld die Banken rettet. Daher werden die Sozialsysteme geschliffen und die Bürger müssen zehn Jahre länger arbeiten. Dieser Zustand ist unhaltbar, sagt die Asset Managerin Pippa Malmgren im Interview mit den Deutschen Mittelstands Nachrichten.

DEUTSCHE MITTELSTANDS NACHRICHTEN sind die führende Publikation, die sich mit den wichtigsten Trends und Themen für große, innovative deutsche Mittelständler beschäftigt. Was sind die aktuellen, makroökonomischen Ereignisse die Ihr Unternehmen direkt betreffen? Was sagen andere Mittelständler in Ihrer Branche und in Ihrem Umfeld, welche Unternehmenstransaktionen passieren derzeit und wie wirken sich geänderte politische Rahmenbedingungen auf Ihre unternehmerische Praxis aus? Das Themenspektrum reicht von Finanzen, Börse und M&A über Management und Logistik bis hin zu Energie, Nachhaltigkeit, erneuerbare Energien und Photovoltaik. DEUTSCHE MITTELSTANDS NACHRICHTEN berichten für den exportorientierten Mittelstand nicht nur über Entwicklungen in Europa, sondern auch mit einem Schwerpunkt auf Russland, China und Indien.

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 2 Supplement Ratgeber